weltverbesserer Machen Museen neu entdeckt: Fünf virtuelle Ausflüge für Kunstfans

Museen neu entdeckt: Fünf virtuelle Ausflüge für Kunstfans

Foto: Josy Dom Alexis / pixabay

Die Corona-Pandemie verändert, wie wir leben und reisen. Unbeschwert durch die Welt ziehen und ihre Wunder bestaunen ist wohl erst mal nicht möglich. Zumindest nicht so, wie wir es bisher mit Zügen, Kreuzfahrtschiffen, Flugzeugen oder Autos kennen. Trotzdem kannst du Museen in aller Welt besuchen – und zwar virtuell, ganz bequem vom Wohnzimmer aus, ohne lästiges Warten an der Kasse oder Gedränge in engen Gängen.

Und ganz nebenbei: Virtuelle Sightseeing-Touren und Museumsbesuche ohne „echte“ Reise an weit entfernte Orte, sind gut für die Umwelt. Weltverbesserer präsentiert dir hier eine kleine Auswahl verschiedener Museen zur virtuellen Besichtigung. Ein Klick, und schon bist du dort.

Foto: gloria villa / unsplash.com

Diese Museen solltet ihr euch nicht entgehen lassen:

1. Der Louvre in Paris

Der Louvre in der französischen Hauptstadt Paris ist wohl eines der berühmtesten und größten Museen weltweit. Von seinen Wänden lächelt die Mona Lisa herab, er beherbergt unzählige Kunstschätze und die Glaspyramide im Innenhof zählt zu den Wahrzeichen von Paris. Entsprechend lang sind normalerweise die Schlangen vor den drei Eingängen.

Da ist es doch einfacher, du machst es dir irgendwo bequem und besichtigst ägyptische Antiquitäten, die Venus von Milo oder das Gemälde der Krönung in Notre Dame virtuell. Für das Selfie vor der Mona Lisa musst du allerdings ein wenig kreativ werden. Hier geht‘s zum Louvre.

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2. Die Eremitage in St. Petersburg

Die Eremitage im russischen St. Petersburg ist wohl eines der beeindruckendsten Museen der Welt. Allein die 350 Prunksäle der Eremitage samt dem ehemaligen Winterpalast der Zaren bringen einen zum Staunen, von den mehr als 60.000 dort ausgestellten Kunstgegenstände mal ganz abgesehen. Begründet von Katharina der Großen umfasst die Kunstsammlung der Eremitage heute mehr als drei Millionen Exponate, die größtenteils im Archiv lagern – zehnmal so viele wie im Louvre.

Wer die Eremitage persönlich besuchen will, muss sich frühmorgens mit tausenden anderen Besuchern anstellen, um eines der begehrten Tickets zu ergattern. Außerdem ist bequemes Schuhwerk anzuraten, denn der Gebäudekomplex ist riesig. Ein Tag reicht gar nicht aus, um all die Kunstschätze des Museums auch nur flüchtig zu betrachten. Die virtuelle Alternative vom Sofa aus klingt gleich viel verlockender, oder? Dann bitte hier entlang in die Eremitage!

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3. Archäologisches Nationalmuseum in Athen

Die über 11.000 Objekte im archäologischen Nationalmuseum in Athen stammen aus allen Kulturen Griechenlands. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt, wie könnte es anders sein, auf der Antike. Von prähistorisch bis klassisch, von Gebrauchsgegenstand bis Kunstwerk, in 52 Räumen ist alles Mögliche aus dem alten Griechenland zu sehen.

Aufgrund seiner Größe und seiner Vielfalt eignet sich das Museum in der griechischen Hauptstadt besonders gut für eine digitale Besichtigungstour. An einem Tag ist das sonst kaum zu schaffen. Los geht‘s, mach dich auf den virtuellen Rundgang durch das archäologische Nationalmuseum.

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4. The British Museum in London

Um die über acht Millionen Objekte aus zwei Millionen Jahren Kulturgeschichte, die im British Museum unter einem Dach vereint sind, ranken sich zahlreiche Legenden. Liebhaber von Mumien-Filmen wissen, was wir meinen. Neben den ägyptischen Mumien finden sich in dem Londoner Museum auch Marmorstatuen aus dem antiken Griechenland und andere Kunstwerke aus Europa, Asien und Afrika – dem ganzen British Empire eben.

Da die Kulturstätte derzeit geschlossen ist, kannst du unter diesem Link virtuell durch die Hallen des British Museum schlendern. Da ist die Gefahr, sich den Fluch einer Mumie zuzuziehen, auch viel geringer.

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5. Das Naturkundemuseum in Berlin

Das Museum für Naturkunde in Berlin hat seine Pforten wieder geöffnet, doch die Kapazitäten sind aufgrund der Abstandregelungen beschränkt. Macht aber nichts, denn unter dem Motto #fuerNatur digital kannst du die 30 Millionen Objekte, die das Museum beherbergt, digital erleben, ohne Stress und wann immer du willst.

Als kleinen Bonus kannst du auf der virtuellen Tour durch die Räume gleich noch „Tristan“, den T-Rex entdecken, der eigentlich bis 2021 an das Museum in Kopenhagen ausgeliehen ist. Starte deinen Rundgang im Museum für Naturkunde in Berlin.

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